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Enegetische Sanierung des Hallenbades ...

Die ernergetische Sanierung eines Teilbereiches der Schwimmhalle...

... - gemeint ist der eigentliche Schwimmhallenbereich, ohne Umkleide- oder Sanitärräume - soll nach Angaben des Ingenieurs ca. 780.000 € kosten. Nicht eingerechnet dabei sind die Baunebenkosten.

Nach detailierter Angabe der Verwaltung sind folgende Nebenkosten - ohne Personal und sonstigen Nebenkosten - im Jahre 2011 entstanden:


  • Strom 40.000 €/Jahr
  • Gas    50.000 €/Jahr
  • Wasser 6.000 €/Jahr
  • Abwasser 15.000 €/Jahr

 

Die Wasser- und Abwasserkosten sind sowieso Kosten und entstehen auch bei einem vergleichbaren Freibad.

Es sind daher als Energiekosten lediglich 90.000 € (Gas,Strom) zu berücksichtigen. Mit der Sanierung könnten ca. 30 % dieser Energiekosten eingespart werden, dies sind 27.000 €/Jahr.

Bei einer angenommenen Kreditaufnahme für diese Sanierung in Höhe von nur 780.000 € ergibt sich bei einer Restnutzungsdauer der Schimmhalle eine zu erwirtschaftende Abschreibung in Höhe von 24.375 €/Jahr. Bei einer Kreditaufnahme mit einem angenommenen sehr günstigen Zinssatz von 3 % errechnet sich ein jährlicher Zinsaufwand in Höhe von 23.400 €/Jahr. Der jährliche Aufwand beträgt daher 47.775 €/Jahr bei einer errechneten Energieersparnis von 27.000 €/Jahr. Die weitere Energiekostenerhöhung ist noch gar nicht berücksichtigt.

Entscheiden Sie daher selbst, ob es sinnvoll ist, in das Hallenbad noch zu investieren. Beachten Sie bei Ihren Überlegungen auch, dass das Hallenbad nur zum Teil saniert ist, weitere Kosten in Höhe von wahrscheinlich noch mindestens 1 Mio € müßten in die Hand genommen werden, ohne dass aber weitere wesentliche energetische Einsparungen eine Rolle spielen. Dies bedeutet dann aber auch, dass das aus unserser Sicht nicht mehr zu verantwortende Defizit nur durch höhere Besucherzahlen und höhere Eintrittspreise aufrecht erhalten werden kann.




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